Diskussion in der Filmreihe: Geschlechterordnungen in totalen Institutionen (Universität Kassel)

Prof. Dr. Mechthild Bereswill, Dr. Anke Neuber und Murat Sezi, setzen an der Universität Kassel ihr das Konzept ihrer Filmreihe „Gender und Essentialismus im Film“ mit neuem Schwerpunkt fort. Unter dem Titel „Geschlechterordnungen in totalen Institutionen“ werden in diesem Sommersemester die Filme „Das Experiment“ (2001), „Full Metal Jacket“ (1987) und „Die unbarmherzigen Schwestern“ (2002) gemeinsam rezipiert und diskutiert. Als Diskutant bin ich gemeinsam mit Henrike Buhr zu dem letzten Film geladen. Die Veranstaltung findet am nächsten Dienstag um 18 Uhr statt.

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Workshop: Für Sprache sensibilisieren – Rückmeldebögen für Schülerpräsentationen der Sek. I und II (19.05.17)

Jedes Jahr veranstaltet das Zentrum für Lehrerbildung eine Tagung, auf der Lehrerinnen und Lehrer mit Hochschullehrenden ins Gespräch kommen und gemeinsam an aktuellen schul- und unterrichtsbezogenen Fragen arbeiten sollen. In diesem Jahr soll der sprachsensible Fachunterricht in den Fokus rücken.

Im Rahmen dieser Tagung bieten auch Prof. Dr. Olaf Gätje und ich einen Workshop an.

Für Sprache sensibilisieren – Rückmeldebögen für Schülerpräsentationen der Sek. I und II

Das mündliche, häufig softwaregestützte und multimodale Präsentieren von Schülerinnen und Schülern gehört heute zum Unterrichtsalltag in allen Schulfächern. In der ansonsten primär der Schriftkultur verhafteten Institution Schule gehen mit diesem relativ neuen Lern-, Leistungs- und Prüfungsformat neue Herausforderungen, aber auch Chancen einher. In unserem Workshop sollen die Möglichkeiten ausgelotet werden, die das mündliche Präsentieren von Unterrichtsinhalten durch Schülerinnen und Schüler für einen sprachsensiblen Fachunterricht bereithält. Dazu erarbeiten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Workshops Rückmeldebögen, mit denen Schülerinnen und Schüler unterschiedlicher Schulformen und Klassenstufen in die Lage versetzt werden sollen, die sprachliche Qualität von Schülerpräsentationen eigenverantwortlich und differenziert zu beurteilen. Durch diese Rückmeldebogen soll ein Bewusstsein für die präsentationsspezifischen Merkmale, Funktionen und Wirkungen gesprochener Sprache ebenso geweckt werden wie ein generelles Bewusstsein für die mediale Differenz von Mündlichkeit und Schriftlichkeit.

Mehr Information zu der Tagung des ZfL finden sich hier.

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Tagung: Beschaulichkeit ist Trumpf? – Germanistische Perspektiven auf die 1950er Jahre (11. & 12.05.17)

Im Wissenschaftsbereich gibt es die Tradition, geschätzte Kolleginnen und Kollegen zu ihrem 60. Geburtstag mit einer Festschrift oder einer Tagung zu ehren. Dieser Tradition folgend haben Dr. Andreas Wicke, Christine Ansari und ich eine Tagung für unerer Kollegen Dr. Christoph Müller organsiert. Sie trägt den Titel „Beschaulichkeit ist Trumpf? – Germanistische Perspektiven auf die 1950er Jahre“ und findet am 11. und 12. Mai 2017 am Institut für Germanistik der Universität Kassel statt. Auf dieser Tagung werden  dem Titel entsprechend und ganz im Sinne der Interdisziplinarität des Fachs Germanistik die 1950er Jahre aus sprach-, literatur- und medienwissenschaftlicher Perspektive in den Blick genommen.

Gemeinsam mit Paul Reszke werde ich mir dabei unter dem Titel „Ein Kin sagt mehr als tausend Worte. Videographische Annäherungen an den Lehrkörper“ die damaligen Annahmen und Modelle zur gestischen Kommunikation vornehmen und auf heutige universitäre Seminarkommunikation anwenden. Wir schlagen damit einen Bogen von den Ansätzen der 1950er zur empirischen Datenerhebung und -analyse der Gegenwart.

Das Programm der Tagung findet sich hier.

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Wettbewerb: Maschinen – Storyolympiade 2017/2018

StoryolympiadeDie Storyoylmpiade, der möglicherwise größte deutschsprachige Nachwuchswettbewerb für Phantastik-Autorinnen und -Autoren, geht in eine neue Runde. Gesucht werden phantastische Kurzgeschichten zum Thema „Maschinen“. Einsendeschluss ist der 31.10.2017. Die besten Einsendungen werden in einer Anthologie im Verlag Torsten Low erscheinen.

Mehr Informationen zum Wettbewerb, den Siegeranthologien der letzten Jahre und den aktuellen Teilnahmebedingungen finden sich auf www.storyolympiade.de.

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10. Woche der Last-minute-Hausarbeiten (20.-24.02.2017) an der Universität Münster

Auch in der aktuellen vorlesungsfreien Zeit findet wieder eine “Woche der Last-minute-Hausarbeiten” an der Westfälischen Wilhelms-Universität statt. In dieser Woche bieten wir Studierenden durch Beratungsangebote, Workshops und Schreibkonferenzen eine umfassende und individuelle Unterstützung beim Verfassen ihrer (Haus-, Seminar-, Bachelor-, Master-, Doktor-)Arbeiten.

Wir, das sind an der WWU Münster die Schreibberatungsstelle co[n]TEXT des Germanistischen Instituts, die Schreibwerkstatt am Philosophischen Seminar sowie Seminar für Allgemeine Religionswissenschaft.

Weitere Informationen zu der Schreibwoche finden sich hier.

P.S. Gerade habe ich einmal nachgesehen und festgestellt, dass dieses Projekt, das ich  noch als Studierender und studentischer Schreibberater gemeinsam mit meiner damaligen Kollegin Anne Wahl ins Leben gerufen habe, bereits in die zehnte Runde geht. Es ist schon erstaunlich, wie langlebig manche Ideen sind, wenn sie nur auf gennug Interesse und Engagement stoßen. Von beidem hat die „Woche der Last-minute-Hausarbeiten“ glücklicherweise viel erfahren. Die Nummer 11 ist schon in Planung.

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„Das Gespensterbuch“ auf Bayern 2

Bereits im November hat die Literatursendung „Diwan“ auf Bayern 2 dem „Gespensterbuch“ einen kleinen Beitrag gewidmet. In der Kategorie „Nachschub: Phantastik“ geht es unter anderem auch um die Neuausgabe der Gespenstergeschichten von M. R. James (Festa-Verlag), so dass das „Gespensterbuch“ sich in bester Gesellschaft befindet. Wer den Beitrag hören möchte, kann einfach diesem Link folgen. Los geht es etwa ab Minute 47.

Mehr Informationen zu der Neuauflage dieser Sammlung von Grusel- und Spukgeschichten finden sich beim Blitz-Verlag. Der dritte und abschließende Band ist für April 2017 geplant.

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Neue Veröffentlichungen: „Wohnungsmarkt“ und „Das Kollektiv für Text“

Noch im Dezember sind zwei Bücher erschienen, die sehr unterschiedliche Beiträge von mir enthalten. Es ist höchste Zeit, sie hier vorzustellen.

Das erste Mal vollständig in Eigenregie haben Michael Schmidt und Achim Hildebrand den neunten Band ihres Magazins „Zwielicht“ herausgegeben. Mit dabei ist meine schräge Horrorgeschichte „Wohnungsmarkt“. Die ersten Leser_innen haben das Buch schon für sich entdeckt und kommentieren meinen Beitrag im Horror-Forum sehr positiv. Autorenkollege Vincent Voss lässt dort verlauten: „Felix schreibt anders und das ist gut so. Immer unberechenbar, immer eine eigene Stimme.“ Und Foristin Jule zieht das Fazit: „Wunderbar böse und doppelbödig.“ Das macht Mut für mehr.

Die zweite Publikation ist vollkommen anders gelagert. Ida Lorbach ist Grüdnungsmitglied eines eines Schreibkollektivs an der Kuntshochschule Kassel. Ihre posituiven Erfahrungen der letzten haben wir zum Anlass genommen, in einem Beitrag für dieZeitschrift „JoSch – Journal der Schreibberatung“ die Potentiale und Fördermöglichkeiten von autonomen Schreibgruppen zu diskutieren.  Folgerichtig haben wir da Ganze auch so genannt: „Schreiben, lesen, Feedback geben im Kollektiv für Text. Zur Förderung autonomer Schreibgruppen an der Hochschule.“ Erschienen ist der Beitrag in der 12. Ausgabe bzw. nach neuer Zählung in 02/2016.

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