10. Woche der Last-minute-Hausarbeiten (20.-24.02.2017) an der Universität Münster

Auch in der aktuellen vorlesungsfreien Zeit findet wieder eine “Woche der Last-minute-Hausarbeiten” an der Westfälischen Wilhelms-Universität statt. In dieser Woche bieten wir Studierenden durch Beratungsangebote, Workshops und Schreibkonferenzen eine umfassende und individuelle Unterstützung beim Verfassen ihrer (Haus-, Seminar-, Bachelor-, Master-, Doktor-)Arbeiten.

Wir, das sind an der WWU Münster die Schreibberatungsstelle co[n]TEXT des Germanistischen Instituts, die Schreibwerkstatt am Philosophischen Seminar sowie Seminar für Allgemeine Religionswissenschaft.

Weitere Informationen zu der Schreibwoche finden sich hier.

P.S. Gerade habe ich einmal nachgesehen und festgestellt, dass dieses Projekt, das ich  noch als Studierender und studentischer Schreibberater gemeinsam mit meiner damaligen Kollegin Anne Wahl ins Leben gerufen habe, bereits in die zehnte Runde geht. Es ist schon erstaunlich, wie langlebig manche Ideen sind, wenn sie nur auf gennug Interesse und Engagement stoßen. Von beidem hat die „Woche der Last-minute-Hausarbeiten“ glücklicherweise viel erfahren. Die Nummer 11 ist schon in Planung.

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„Das Gespensterbuch“ auf Bayern 2

Bereits im November hat die Literatursendung „Diwan“ auf Bayern 2 dem „Gespensterbuch“ einen kleinen Beitrag gewidmet. In der Kategorie „Nachschub: Phantastik“ geht es unter anderem auch um die Neuausgabe der Gespenstergeschichten von M. R. James (Festa-Verlag), so dass das „Gespensterbuch“ sich in bester Gesellschaft befindet. Wer den Beitrag hören möchte, kann einfach diesem Link folgen. Los geht es etwa ab Minute 47.

Mehr Informationen zu der Neuauflage dieser Sammlung von Grusel- und Spukgeschichten finden sich beim Blitz-Verlag. Der dritte und abschließende Band ist für April 2017 geplant.

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Neue Veröffentlichungen: „Wohnungsmarkt“ und „Das Kollektiv für Text“

Noch im Dezember sind zwei Bücher erschienen, die sehr unterschiedliche Beiträge von mir enthalten. Es ist höchste Zeit, sie hier vorzustellen.

Das erste Mal vollständig in Eigenregie haben Michael Schmidt und Achim Hildebrand den neunten Band ihres Magazins „Zwielicht“ herausgegeben. Mit dabei ist meine schräge Horrorgeschichte „Wohnungsmarkt“. Die ersten Leser_innen haben das Buch schon für sich entdeckt und kommentieren meinen Beitrag im Horror-Forum sehr positiv. Autorenkollege Vincent Voss lässt dort verlauten: „Felix schreibt anders und das ist gut so. Immer unberechenbar, immer eine eigene Stimme.“ Und Foristin Jule zieht das Fazit: „Wunderbar böse und doppelbödig.“ Das macht Mut für mehr.

Die zweite Publikation ist vollkommen anders gelagert. Ida Lorbach ist Grüdnungsmitglied eines eines Schreibkollektivs an der Kuntshochschule Kassel. Ihre posituiven Erfahrungen der letzten haben wir zum Anlass genommen, in einem Beitrag für dieZeitschrift „JoSch – Journal der Schreibberatung“ die Potentiale und Fördermöglichkeiten von autonomen Schreibgruppen zu diskutieren.  Folgerichtig haben wir da Ganze auch so genannt: „Schreiben, lesen, Feedback geben im Kollektiv für Text. Zur Förderung autonomer Schreibgruppen an der Hochschule.“ Erschienen ist der Beitrag in der 12. Ausgabe bzw. nach neuer Zählung in 02/2016.

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Zwei neue Herausgeberschaften: „Labyrinthe“ und „Das Gespensterbuch (2/3)“

9783940036391_85_0Ende Oktober sind gleich zwei neue Bücher erschienen, bei denen ich als Herausgeber mitgrwirkt habe.

Das erste ist die Siegeranthologie der Storyolympiade 2015/2016 zum Thema „Labyrinthe“. Bei der Storyolympiade handelt es sich um einen der größten Kurzgeschichtennachwuchswettbewerbe für deutschsprachige Phantastik-Schaffende. Mehr als 200 Autor_innen beteiligten sich mit ihren Beiträgen, die von zwei Jurys auf Herz und Nieren geprüft wurden. Am Ende stand – so ist es mittlerweile Tradition – nicht nur ein tolles, facettenreiches Buches, sondern auch eine Preisverleihung samt Lesungen auf dem BuchmesseCon in Dreieich. Einen Artikel dazu hat Petra Hartmann für die Website der Storyolympiade verfasst (Link), Infos zu dem von Martin Witzgall und mir herausgegebenen Buch gibt es bei unserem Parter, dem Verlag Torsten Low (Link). Erhältlich ist es dort ebenso wie im stationären und webbasierten Buchhandel.

gespensterbuch-2_cover_webAußerdem ist auch der zweite Teil der Gesamtausgabe von „Das Gespensterbuch“ erschienen: Die Neuauflage der erfolgreichsten deutschsprachigen Sammlung von Grusel- und Gespenstergeschichten des 19. Jahrhunderst. August Apel und Friedrich Laun, die auch den Großteil der Geschichten selbst verfassten, gaben die Gespensterbücher in sieben Bänden heraus. Unter dem Dach des Blitz-Verlages werden nun nach und nach drei Taschenbücher/eBooks daraus. Das Nachwort zu dem zweiten Band schrieb übrigens die Literaturwissenschaftlerin Urania Milevski (Link). Die Taschenbücher sind exklusiv beim Verlag erhältlich (Link), die eBook-Variante gibt es ebenfalls dort wie auch an allen anderen gängigen Verkaufsstellen. Mehr zu dem ganzen Projekt habe ich schon einmal hier erzählt (Link).

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Diskussionsreihe an der Universität Kassel: Gender und Essentialismus im Film

An der Universität Kassel hat schon vergangene Woche die zweite Runde der dreiteiligen Film- und Diskussionsreihe „Gender und Essentialismus im Film“ begonnen. Organisiert und begleitet wird die Reihe von Mechthild Bereswill und Murat Sezi, die mich auch diesmal als Diskutanten eingeladen haben. Gemeinsam mit Paul Reszke darf ich deshalb am 15.11.2016 den Film „Alles über meine Mutter“ (1999) von Pedro Almodóvar auf den Prüfstein stellen. Ich freue mich schon sehr darauf.

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Chat-Interview zur Storyolympiade auf Wortkompass.de

wortkompassAlexander Neumann ist Autor und Betreiber des Autorenforums Wortkompass. Vor ein paar Wochen schrieb er mich an und fragte, ob ich an einem Interview zur Storyolympiade Interesse hätte. Naürlich sagte ich gerne zu, musste jedoch den Termin in den Herbst hinauszögern. Nun ist es fast so weit. Das Interview findet am kommenden Sonntag, den 16.10.2016, um 18 Uhr im foreneignen Chat statt. Was mich sehr freut: Auch Martin Witzgall, der eigentlich wichtigere Mensch hinter unserem Kurzgeschichtenwettbewerb, gesellt sich dazu und stellt sich gemeinsam mit mir den Fragen. Da das Interview in einem moderierten Chat stattfindet, kann prinzipiell jeder daran teilnehmen und uns mit Fragen löchern. Voraussetzung ist lediglich eine (kostenfreie) Anmeldung im Forum. Für alle, die trotzdem nicht dabei sein können, veröffentlichen wir das Chatprotokoll anschließend im Wortkompass.

Nachtrag: Der Chatlog des Interviews kann mittlerweile im Wortkompass-Forum gefunden werden (Direktlink).

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Schreibräume – Ideen zum kreativen Schreiben

schreibraumgross

In meinen Seminaren und Workshops an den Universitäten Münster und Kassel versuche ich, meinen Studierenden einen möglichst ganzheitlichen Zugang zum Schreiben und vielseitige Perspektiven auf Schreibforschung und Schriebddiaktik zu ermöglichen. Immerhin sind sie nicht nur selbst Schreibende, zumindest durch ihr Studium dazu verpflichtet, sondern in der Regel auch angehende Lehrerinnen und Lehrer, die bald ganzen Horden von Schülerinnen und Schülern schriftbasierte, literale Formen der Kommunikation, des Denkens und der Weltwahrnehmung näher bringen müssen.

Natürlich kann jede Veranstaltung trotz bester Vorsätze nur einen Ausschnitt in den Blick nehmen. So geht es mal mehr, mal weniger um Schreibkonferenzen und Schreibberatung, um wissenschaftliches, literarisches oder dramatisches Schreiben, um Aufgabenarrangements und Textsortenwissen, Leserführung und Stil und viele andere Fragen. Dazu wird gedacht, gelesen, reflektiert, diskutiert, ausprobiert, kritisiert und letzlich immer auch selbst geschrieben – möglichst nicht nur die vorgegebene Hausarbeit.

Aus diesen Schreibprojekten mit Studierenden sind in den letzten Jahren zahlreiche wunderbare Ergebnisse hervorgegangen, etwa die zwei Grenzgänger-eBooks (1, 2) mit Kurzgeschichten, unter Leitung von Johannes Berning das Theaterprojekt „in modulen“ oder auch mein „Figurenwürfel„, ein spielerischer Zugang zur Figurenentwicklung.

Seit letztem Wintersemester versuche ich etwas Neues: Am Ende eines Seminars zum kreativen Schreiben im Deutschunterricht an der Universität gestalteten die Studierende eigene kreative Schreibärume, luden uns ein in den Kulturbahnhof und in das Café Buch-Oase, suchten Inspirationen in Alltagsgeräuschen und Musik, schickten uns in die Welt der Verbrechen und Märchen.

Damit diese Schreibräume nicht in der Dunkelheit überfüllter Schubladen oder Festplatten verstauben, werde ich ihnen an dieser Stelle ein Zuhause bieten und dadurch allen, die sich für kreatives Schrieben interessieren, zugänglich machen.

(Mehr wird folgen.)

Bitte versteht die Kreativmethoden und Überlegungen als das, was sie sind, als Steinbrüche und Inspirationshilfen. Was ihr hier findet sind keine Manifeste, es sind Ideen, die in der einmaligen Erprobung sehr gut von der Gruppe angenommen wurden. Ihre Verfasser sind natürlich die Studierenden selbst und ich möchte bitte, sollte jemand die Schreibäume weiterverwenden, ihre Namen nicht aus den Materialien zu entfernen.

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